Geschichte der Spektroskopie

    1621 leitet Willebrord Snellius (1591 - 1626, holländischer Mathematiker) das Brechungsgesetz aus Tabellen ab.

    1690 formuliert Christian Huygens (1629 - 1695, Holland) in seinem Buch "Traite de la Lumiere" das Huygens'sche Prinzip.

    1704 beschreibt Isaac Newton (1642 - 1727, England) in seinem Buch "Opticks" seine Untersuchungen zur Aufspaltung von weissem (Sonnen-)Licht in dessen Spektralfarben mit Hilfe von Prismen.

    1801 liefert Thomas Young (1773 - 1829, England) den Nachweis des Wellencharakters des Lichts durch seinen Doppelspaltversuch.

    1814 (wieder-)entdeckt Joseph v. Fraunhofer (1787 - 1826, Deutschland) die dunklen Linien im Sonnenspektrum und bezeichnet sie mit Buchstaben.

    1859 erfindet Gustav Robert Kirchhoff (1824 - 1887, Deutschland) das Spektroskop und erklärt die Absorptionslinien (zusammen mit Bunsen).
    1860 formuliert er das Kirchhoff'sche Strahlungsgesetz.

    1865 beschreibt James Clerk Maxwell (1831 - 1879, Schottland) die Natur des Lichts durch die elektromagnetische Welle.

    1900 entdeckt Max Planck (1858 - 1947, Deutschland) die Quantisierung der Energie von EM Wellen, und formuliert die Gleichung für Schwarzkörper-Strahlung.